DIE HANNELORE-KOHL-STIFTUNG

BESTELLT UND NICHT BEZAHLT

Das Logo für die Beratungsstellen im Auftrag der Hannelore-Kohl-Stiftung
Jeder Punkt steht für eine Beratungsstelle

r die Hannelore-Kohl-Stiftung habe ich 2016 einen umfangreichen Auftrag realisiert. Die Hauptaufgabe war eine Homepage für die bundesweiten Beratungsstellen für Menschen mit Hirnverletzungen, kurz BNB MeH, zu konzipieren und zu realisieren.

Weitere Aufgaben und Arbeiten waren:

  • Logo-Erstellung
  • Flyer, in verschiedenen Ausführungen
  • Erstellen verschiedener Buttons
  • Bildrecherche
  • Kaufen von Bildmaterial
  • Bildbearbeitung
  • Lektorat vorhandener Texte
  • Verfassen neuer Online-Texte
  • Erstellen von Handzetteln
  • Erstellen von Plakaten
  • Erstellen von Office-Dokumentvorlagen
  • Einrichten von Mailaccounts und Mailvorlagen
  • Konzeption und Realisierung von Datenbanken
  • Definition von Farben und Schriftarten.

Komplettpaket

Neben diesen kreativen Arbeiten gehörten auch das Verfassen des Arbeitsauftrages, der Vertragsabschluss mit einem Provider und alle damit anfallenden rechtlichen und technischen Tätigkeiten zu dem Auftrag. Ebenso das Erstellen und Einrichten von Impressum und Datenschutzerklärung.

Insgesamt habe ich 256 Stunden an dem Auftrag gearbeitet. Zu dieser Zeit war ich noch intensiv mit dem wieder gehen lernen beschäftigt und hatte nur wenig Zeit und Kraft außerhalb dieses Tuns.

Herzensprojekt

Jeden möglichen Moment der es erlaubt hat, habe ich an dem HKS-Projekt gearbeitet. Kraftbedingt zu 95 Prozent im Bett liegend. Als selbst Betroffene war diese Arbeit für mich ein Herzenzprojekt.

Vor Beginn der Arbeit hatten wir einen „Freundschaftpreis“ von Euro 800 (achthundert) vereinbart. Ein Betrag, der in der Realität nicht einmal die Planung abgedeckt hätte. Damals hieß es, die HKS habe für dieses Projekt keine finanziellen Mittel. Die Existenz der HKS sei einzig über Spendengelder abgesichert. Soweit so gut.

Viel Leistung für wenig Geld

Startseite der erstellten Homepage für die Hannelore-Kohl-Stiftung
Die Startseite der neuen Homepage im Auftrag der Hannelore-Kohl-Stiftung

Hohe Ansprüche – leider nur an meine Person

Die HKS hat sehr genau definiert was sie wollte. Sie wollte viel und sie wollte es schnell. Was sie nicht wollte, war sich zu erinnern an die Vereinbarung bezüglich der Bezahlung meiner Arbeit.

Plötzlich hieß es, es sei nie über eine Bezahlung gesprochen. Aussagen wie ….ihre Hirnverletzungen und psychischen Einschränkungen haben ihnen scheinbar einen Streich gespielt

Als ich mich gegen dieses Verhalten gewehrt und als letzte Option die Homepage vom Netz genommen habe, wurde ich von der HKS über Monate gemobbt. Täglich wurde ich mehrmals angerufen um mir mitzuteilen, dass ich großen Ärger bekommen würde. Auch per email wurden mir derart romantische Offerten gemacht.

Schwere Re-Traumatisierung durch die Hannelore-Kohl-Stiftung

Zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich halbwegs von meiner schweren Unfall-Traumatisierung erholt und begonnen hatte, Menschen wieder zu vertrauen, ist das Agieren der HKS wie eine Bombe in meine Seele eingeschlagen. Dem Treiben der HKS konnte ich nur durch Abschaffen meines Festnetz-Telefons, dem mehrfachen Neueinrichten eines email-Accounts und dem Anschaffen einer neuen Mobil-Rufnummer ein Ende bereiten. Die Angst ist geblieben. Ebenso der Verlust des vertrauen können.

Erstellte Nebenprodukte

ZAHLZEIT

Erst jetzt, mehr als fünf Jahr nach dem Erlebnis der besonderen Art mit der HKS habe ich Kraft und Energie genug, für die geleisteten Arbeiten den Lohn einzufordern. Diesmal allerdings nicht in Höhe eines Geschenkes!

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Aktualisiert am: 2022-05-24

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