WILLKOMMEN

Diese Homepage ist das Ergebnis persönlicher Betroffenheit. Am 19. Januar 2006 habe ich während meiner Arbeit als IT-Managerin in der Telekom AG in Darmstadt einen schweren (Arbeits)-Unfall überlebt.

Während einer Teambesprechung stürzte eine tonnenschwere Wand ein und begrub mich unter sich. Während des Wandeinsturzes habe ich unter anderem einen Schlaganfall, subdurale und epidurale Hirnblutungen, ein Schädel-Hirn-Trauma sowie schwere Verletzungen der gesamten Wirbelsäule und starke Rückenmark-Kompressionen auf mehreren Höhen der Wirbelsäule erlitten.

Trotzt dieser schweren Verletzungen wurde ich nach etwa drei Stunden „Behandlung“ mit einer Voltaren-Salbe 100mg und der Empfehlung, flach und so wenig wie möglich zu atmen und zeitnah die Neurochirurgie der Uniklinik Mainz aufzusuchen, aus dem Darmstädter Klinikum nach Hause entlassen. 

Bis heute (Juli 2026) erhalte ich weder medizinische Versorgung oder Behandlung. Lediglich die schweren Verletzungen der Hals-Wirbel-Säule (HWS) wurden 2006 operativ versorgt. 

Alle anderen Verletzungen (Hirnblutungen, sowie die Hemiparese und weitere schwere Unfallfolgen) wurden und werden bis heute nicht versorgt. Weder medizinisch, noch therapeutisch. Auch mit den Folgen der HWS-Operation – u. a. eine linksseitige Hemiparese wurde ich anschliessend allein gelassen.

Die Verantwortung an diesem unglaublichen Geschehen hat das Agieren bzw. das Nichtagieren der Telekom AG. Mehr dazu lesen >> 

Hätte ich nicht sämtliche persönlichen finanziellen Mittel für Genesung und Rehabilitation, für Hilfsmittel und Medikamente im Wert von knapp Einhunderttausend (100.000) Euro aufgebracht, ich hätte trotz aller gegenläufigen Aussagen nicht wieder gehen und leben lernen können.

Vor und auch nach meiner Operation der HWS wurde mir sowohl von behandelnden Ärzten und Physio-Therapeuten mitgeteilt, ich würde nie wieder gehen können und solle mich gedanklich auf ein Leben im Rollstuhl vorbereiten.

Diese Aussage hatte für mich nie eine Bedeutung. Ich war von Anfang an sicher, wieder gehen zu können. Woher diese Überzeugung kam, weiss ich nicht. Und ich wusste nicht, wie schwer dieser Weg sein würde. Das mir auf dem Weg zurück ins Leben zwischen 2023 und heute ausgerechnet der Sinn meines Lebens verloren gegangen ist,  gibt dem Ganzen eine besonders befremdliche Note.

Mit dieser Homepage möchte ich meine persönlichen Erfahrungen ebenso teilen wie fachliche und medizinische Informationen zu den genannten Themen.

Wenn ich mit dieser Homepage anderen Betroffenen oder Angehörigen helfen oder Orientierung im Chaos nach einem traumatischen Unfall geben kann, hätten all die Erfahrungen zumindest einen Sinn.

Ihnen alles Gute und viel Kraft auf ihrem Weg, Katrin Dohnt.