Nach einem schwerem Unfall 2006 in der Telekom AG Darmstadt lerne ich seit fast zwanzig Jahren noch einmal gehen und leben.
Mein Weg dabei ist ähnlich dem eines Neugeborenen - Schritt für Schritt für Schritt. Mit vielen Rückschritten, unzähligen und teils wochenlangen Regenerationsphasen.

Heute laufe ich im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Rollstuhl davon.
Erlittene Unfallverletzungen werden bis heute (03 2025) medizinisch nicht versorgt.
WGL möchte informieren über:
- Schädel-Hirn-Verletzungen
- Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
- Hirnblutungen & Schlaganfälle
- Rückenmark- und Nervenverletzungen
- Peroneus-(Fußheber) Verletzungen
- Paresen (Lähmungen)
- (psychischen) Traumatisierungen
- posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS).
Angesprochen sind:
- Betroffene
- Angehörige und Freunde von Betroffenen
- am Thema Interessierte
- FörderInnen und UnterstützerInnen, die dieses Projekt unterstützen möchten.
WGL möchte Kontakt zu
- medizinischem Fachpersonal
- Therapeutinnen und Therapeuten
- Ärzten und Ärztinnen.
Möchten Sie
- Informieren und/oder beraten und unterstützen?
- sich mit Betroffenen und Angehörigen austauschen?
- eine eigene Web-Seite oder ein Landinggpage mit ihren fachlichen Themen auf dieser Homepage?
WGL freut sich auf ihre Mail. Senden sie diese bitte an:
Was Sie noch auf WGL finden:
Fachliches
(Technische) Hilfsmittel wie Walk Aide und Exoskelette, psychische Trauma-Hilfe, aktuelle Forschungsergebnisse zu Gehirn- und Rückenmarkverletzungen, Neurowissenschaften und anderen neurospezifischen Themen. Mehr dazu >>
Netzwerk
Kontakte zu den Themen wieder gehen lernen, medizinische Versorgung wie Hilfs- und Heilmittel, (ambulant) betreutes Wohnen, Schädel-Hirn-Verletzungen, physische und psychische Traumata. Mehr dazu >>
Über(lebt)
Bereits vor Operation der Hals-Wirbelsäule und Rückenmarksverletzungen 2006 wurde mir von Ärzten der Neurochirurgie Mainz mitgeteilt, mein Weg würde unausweichlich in den Rollstuhl führen. Mehr dazu >>
Auszug Blogbeiträge
- Panikmache mit psychisch kranken MenschenSeit ich durch meinen Unfall mit der Diagnose PTBS (posttraumatischer Belastungsstörung) selbst zu den knapp 18 Millionen psychisch kranken Menschen dieses Landes (Quelle: DGPPN) gehöre, nehme ich bei kleineren und größeren Katastrophen immer wieder wahr,… Mehr
- Re-Traumatisierung durch alltägliche Geschehnisse
Seit meinem Unfall vor mehr als 17 Jahren schaue und höre ich Nachrichten nur noch sehr selten. Zu groß ist die Gefahr, auch nach fast 18 Jahren re-traumatisiert zu werden. Und doch geschieht es immer… Mehr - Nur nicht nachdenken
Seit einem Monat wohne ich nun in einer Pflegeeinrichtung für alte und sehr alte Menschen. Mit meinen Endfünfzigern drücke ich den Altersdurchschnitt um Jahrzehnte nach unten. Willkommen beim Tod Die wenigsten Mieter verlassen die Einrichtung… Mehr