bei einer Internet-Recherche habe ich einen Artikel über einen jungen Mann, Stefan, entdeckt, der einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat. Auch er wird wieder gehen lernen müssen. Die Schilderungen seiner Erlebnisse haben mich so sehr berührt, dass ich mich entschieden habe, zumindest zu versuchen, diese Webseite online zu lassen. Denn sie hat ihre Berechtigung.
Es gibt Menschen, die hier vielleicht eine Info, einen Tipp finden die sie auf ihrem Weg weiterbringt.
Geschichten wie die von Stefan möchte ich hier gern abbilden und so auch für ihn mehr Unterstützung und Beistand generieren.
Versuch macht klug – in eigener Sache
Über Betterplace.me habe ich einen Spendenaufruf gestartet, um die Kosten für die Verlängerung der Homepage vielleicht auf diesem Weg zu erhalten. Wenn sie helfen möchte, dass wiedergehnelern.com ab November online bleiben kann, können sie dies hier gern tun.
Mit einem Klick auf das Plakat gelangen sie auf die externe Seite der wgl-Spendenaktion auf Betterplace.
Das Plakat der Spendenaktion für wiedergehenlernen.com
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Die neue Homepage Trauma und Traumaheilung ist erstellt. In Zeiten wie diesen sind diese Themen (leider) wichtiger denn je.
Neue Homepage
Ein Trauma ist keine Verrücktheit!
Schwerpunkt dieser Seiten sind psychische Verletzungen und ein heilsamer Umgang damit. Eine schwere Traumatisierung versetzt Betroffene und Angehörige in einen körperlichen und psychischen Ausnahmezustand.
Fragen werden beantwortet, die sich unmittelbar nach einem traumatischen Erlebnis und auch lange Zeit danach auftun.
Als „Kind des Ostens“ bin ich mit Begriffen wie Solidarität, Helfen und Teilen groß geworden. Dass dies nicht immer freiwillig war, war die negative Seite dieser Staatsform.
Folgen von Power-Kapitalismus
Bis zu meinem Unfall 2006 war ich per DNA darauf geprägt, anderen Menschen in Not zu helfen. Egal ob mit finanziellen Mitteln, mit persönlichen Dingen wie Kleidung oder mit Hilfe bei Behördengängen – es gab viele Möglichkeiten, zu helfen.
Heute, 16 Jahre nach dem Unfall in der Telekom AG und der noch immer nicht vorhandenen medizinischen Versorgung der schweren Unfallverletzungen, ist von meinem ursprünglichen Wesen und Charakter nicht mehr viel vorhanden. Auch und insbesondere im Bereich der Hilfe für andere Menschen.
Wesensveränderungen
Die Unterschiede meiner Person vor dem Unfall und durch die Erfahrung nicht erhaltender (medizinischer) Hilfe nach dem Unfall 2006:
Bis 2006 war ich:
Seit 2016 bin ich:
Hilfsbereit
Ignorant. Hartherzig
Humorvoll
Traurig
Kreativ, gestaltend
gelegentlich fällt mir etwas ein
Sportlich, viel in Bewegung
meiste Zeit liegend
Freundlich
naja, ich möchte mir nicht begegnen
Wiss- und Lernbegierig, an vielen Themen interessiert
allmählich kommt Interesse an einigen Themen zurück
Wesensveränderungen aufgrund persönlicher Erfahrungen
Von einem ruhigen, freundlichenWesenhin zu einem desinteressierten, gefrustetem Etwas
Metamorphose
Die Entwicklung zu einem Zombie hat seine Zeit gebraucht. Einen entscheidenden Anteil an dieser Metamorphose haben neben der bis heute anhaltenden Nichtversorgung der schweren Unfallverletzungen diverse Erfahrungen mit Institutionen wie der Hannelore-Kohl-Stiftung >>.
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Auch Monate nach Kriegsbeginn sind der Schrecken und das Entsetzen darüber geblieben und überlagern persönliche Befindlichkeiten.
Fast ist es mir peinlich, in diesem überbordendem Wohlstand zu leben, der in der Bundesrepublik vorhanden ist. Und es ist mir peinlich, wie unsere Bundesregierung damit hadert, die Ukraine mit Waffen zu beliefern. Das tun wie ansonsten jeden Tag in wahrscheinlich fast jedes Land dieses Kontinents.
Jeder Tag kostet Menschenleben
Jeder Tag den wir zögern die Ukraine mit Waffen zu beliefern, kostet unzähligen Menschen ihr Leben. Die Angst vor einem Angriff von Putin auf Deutschland ist nach meinem Dafürhalten eine Alibi-Begründung. Wenn ein Wesen wie Putin etwas tun will, dann tut er es. Soweit sollten wir ihn inzwischen kennen.
Vielleicht wäre es besser, unsere Waffen an Putin zu liefern. Dann wäre sichergestellt, dass sie entweder nicht treffen oder gar nicht funktionieren,
Weil Frieden & Freiheit die Basis für ein erfülltes Lebens sind. –Katrin Dohnt
Eigene Lebensart überdenken
Auch wenn meine eigene Situation und Lebensweise nicht luxuriös ist, im Vergleich zu den vielen Millionen Menschen – nicht nur aus der Ukraine – leben wir hier noch immer wie die sprichwörtlichen Maden im Speck. Gerade in Zeiten wie diesen muss man sich bewusst machen, wie gut es uns bei allen eigenen Themen und Problemen geht.
Wohlstand auf Kosten Anderer
Dass es uns hier so gut geht ist auch der Tatsache geschuldet, dass es vielen anderen nicht gut geht. Wenn wir Waffen in alle Länder der Welt – egal welches Staatssystem dort herrscht, verkaufen, hat das zur Folge, dass die Menschen aus diesen Ländern fliehen müssen. Wenn mit deutschen Waffen ganze Länder in Grund und Boden geschossen werden, Wirtschaft und Landwirtschaft nachhaltig zerstört werden, wird den Menschen ihre Lebensbasis genommen.
Momente von Ruhe und Entspannung sind nur in Frieden und Freiheit möglich –Katrin Dohnt
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Die persönliche Befindlichkeit darf nach Durchzug eines intensiven Formtiefs, welches sich von Dienstag bis Freitag vergangene Woche hingezogen hat, heute mit einem ausgedehnten Hoch angegeben werden.
Besagtes Tief hat sich durch formvollendetes Liegen auf allen dafür vorhandenen Möbelstücken bemerkbar gemacht. Lediglich gelegentliches Lesen war möglich. Ansonsten war der gesamte Körper auf Lethargie eingestellt bzw. eingelegt.
Am Wochenende gab es wegen schlechtem Wetter gar kein Wetter.
wgl wünscht einen schönen, möglichst friedvollen Tag.
Einem ausgedehntem Tief folgt nun ein hoffentlich ein ebenso ausgedehntes Hoch.
Weil Frieden die Basis jedes Lebens ist
Und in Gedanken und mit Herzen immer bei den Menschen der Ukraine und der Hoffnung, dass das momentane Grauen schnellstmöglich ein Ende findet.
Die grosse Hoffnung, das Grauen findet bald ein Ende
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