an Peggy und Marco Lachmann-Anke für die wunderbaren 3D-Man-Bilder auf pixabay.com, mit denen sich komplette Geschichten erzählen lassen und oftmals auch unaussprechliches abbilden lässt. Wie zum Beispiel die Geschichte über das Persönliche Budget – eine Leistung für Menschen mit Einschränkungen und Menschen, die von Einschränkungen bedroht sind. Mehr dazu
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Vergangene Woche habe ich aus dem Tierheim zwei Wellensittiche geholt, die nur noch leben weil sie grosses Glück hatten. Das Glück, in einer Mülltonne gefunden zu werden. Laut Tierheim wurden die zwei in einer Mülltonne entsorgt und nur zufällig gefunden dadurch, dass die in der Mülltonne um ihr Leben gestrampelt und gepfiffen haben. So wurden sie gehört und aus ihrer misslichen Lage befreit.
Als ich gehört habe, was die beiden hinter sich haben war mein erster Gedanke, dass wir Leidensgefährten sind. Wie die zwei, fühle auch ich mich weggeschmissen und entsorgt. Mit der Zwangs-Berentung 2010 war ich endgültig raus aus dem Arbeitsleben. Jede Chance auf eine Rückkehr in meinem Beruf war damit verbaut.
In einem Land in dem wir uns über unsere Arbeit, über das was wir beruflich tun identifizieren, kommt ein Rausschmiss aus diesem exklusiven Club einem Vernichtungsschlag gleich. Zudem hatte meine Arbeit für mich mein gesamtes Berufsleben die Funktion, meine eigene und gegebenenfalls für Angehörige die Existenz finanziell sicherzustellen. Seit meinem 19. Lebensjahr war ich berufstätig. Die Berufsausbildung mitgerechnet seit meinem 16. Lebensjahr. Meine Arbeit als IT-Managerin habe ich geliebt. Es war mein Traumjob auf den ich lange Zeit hingearbeitet habe.
Mit Anfang vierzig zu wissen, dass es dahin keine Rückkehr mehr geben wird, war ein schwerer Schlag, der mir sehr lang zu schaffen gemacht hat. Obwohl es mir damals nicht gut ging und ich einem „normalen“ Job sicher nicht mehr würde entsprechen können, war ich doch noch immer überzeugt davon, mit einer medizinischen Versorgung wieder gesund und arbeitsfähig zu werden.
Zurück zu Mister X und Supermann
Leider haben die beiden ihren Zwangsaufenthalt in der Mülltonne nicht unbeschadet überstanden. Mister X hat das Ganze etwas besser überstanden. Inzwischen hat er mit den bereits bei mir lebenden Wellies Kontakt aufgenommen. Er frisst und trinkt und ist phasenweise aktiv. Er kann fliegen. Momentan ist er auf Kurzstrecken spezialisiert, doch ich denke je öfter er dies tut, desto besser wird er es wieder können.
Der andere Wellie – Supermann, hat den Verbleib in der Mülltonne mit mehr Schäden überstanden. Seine Verletztheit ist ihm von weitem anzusehen. Er schaut sehr zerupft aus. Und das was einen Vogel ausmacht, das Fliegen, kann er nicht mehr. Stattdessen fällt es aus hoher Höhe wie ein Stein auf den Boden. Jedesmal staune ich, dass er sich danach noch bewegen kann. Doch mutig und mit einer Kraft wie ein Supermann hangelt er sich an ausgelegten Seilen von A nach B. Ich hoffe sehr, dass er sich allmählich erholt und dass es ihm wieder besser gehen wird. Bis dahin bekommt er alle notwendigen Unterstützungen.
Namenssuche – Ihre Ideen können helfen
Gern können sie Ideen einbringen, wie die beiden heissen könnten. Mir fallen momentan keine Namen ein für die beiden. Es hat gerademal für Mister X und Superman gereicht.
Über ihre Ideen und Vorschläge freuen sich die Wellies und ich. Bitte geben sie als Betreff MisterX ein.
Nach Monaten von Ablehnungen und Wiedersprüchen hat die AOK eingelenkt und die Versorgung mit dem elektronischen Fussheber bewilligt. Eine grosse Erleichterung. Der elektronische Fussheber ist für mich ein existenzielles Hilfsmittel, welches das wieder gehen können erst wieder möglich macht. Die Alternative wäre der Rollstuhl.
Herzlichen Dank für das Einlenken und Bewilligen.
E-Mail der AOK:
Guten Tag Frau Dohnt, vielen Dank für Ihre E-Mail vom 27.10.2021
Wir haben heute telefonisch mit dem Leistungserbringer Fa. Optimus Rücksprache gehalten und dieser wird uns schnellstmöglich einen Kostenvoranschlag für eine 4-wöchige Testphase der Walk Aide 2.0 einreichen. Diese Erprobung wird für alle Nutzer als sinnvoll erachtet, da sich die technische Anwendung mit dem Walk Aide 2.0 im Gegensatz zum Walk Aide geändert hat.
Aus diesem Grund wird ein Mitarbeiter der Firma Optimus in den nächsten Tagen Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
Nach erfolgreicher Erprobung kann die Fa. Optimus einen Kostenvoranschlag bei der AOK Hessen für eine dauerhafte Versorgung einreichen.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund.
wiedergehenlernen verlässt nach zwei Jahren persönlicher Abwägungen und Überlegungen sowie zahlreicher technischer Tests Kinderwagen und Kinderschuhe. Es ist an der Zeit, erwachsen zu werden. Die bisherige Version von WGL bleibt weiterhin abrufbar unter: https://wiedergehenlernen.jimdofree.com/.
Mit Hoffnung und Vertrauen in alles was kommen mag, benötigt WGL ab 2022 grössere Schuhe. Bis dahin bitte ich um ihre Geduld. Die Neuerstellung von WGL braucht Zeit und finanzielle Mittel. Über Zeit verfüge ich hinreichend. Die finanziellen Mittel müssen von alltäglichen Ausgaben genommen und erspart werden. Zum Beispiel dafür, dass WGL mit wiedergehenlernen.com eine offizielle Web-Adresse hat und so für andere Betroffene und Interessierte leichter auffindbar ist.
Gern können sie bis dahin die Vorgänger-Version von WGL besuchen oder immer mal wieder reinschauen. Ich freue mich über ihre Besuche, Anregungen und Fragen.
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